Lausitzer Purzler….geelstert....im Schwarm….in der Luft….

ein purzelndes und farbliches Highlight.

von Fredi Liebgott

November 2013, nachbearbeitet Feb. 2016  

 

 

Nachfolgend ein älterer Bericht,

 

aus personenbezogenen Gründen leicht abgeändert.

 

 

Wer geschichtliches Wissen will…. kann das hier nachlesen:

 

In der Klasse PU-Purzler (Stand 2013) sind momentan  folgende Rassen in der Wertungsordnung aufgelistet.

 

Culbutant Fraincaise (CF), Siebenbürger Purzler (SP), Ostpreußische Werfer (OW),

Broder Purzler und Elsterpurzler (EP)

 

Broder Purzler habe ich schon erfolgreich gezüchtet und geflogen. 1. Internationaler Deutscher Flugkasten Meister wurde ich in Hofheim mit 172 Punkten 2009, die gleiche Wertung reichte für den 2. Europa Champion (EFU)

 

Siebenbürger Purzler wurden schon seit Gründung eines Clubs von verschiedenen Züchtern geflogen: ua. von Willi Baunach, Helmstadt und Reinhold Deubelli, Landshut.

 

Ostpreußische Werfer habe ich noch nie gesehen oder überhaupt irgendwo fliegen sehen.

Habe auch nichts davon gehört, dass es welche gibt, die noch geflogen werden und auch noch purzeln sollen.

 

Elsterpurzler (süddeutsch) kenne ich eigentlich nur von Ausstellungen her und die Züchter mit denen ich Kontakt aufgenommen hatte, sagten, es gibt Elsterpurzler die noch purzeln. Das sollen in etwa um die 5 % der EP Population sein, mehr nicht, eher weniger.

Der Rassenname Lausitzer Purzler fehlt eigentlich in der Kategorie PU-Purzler.

 

1993 konnten einige Züchter den Grundstein legen für einen Lausitzer Elsterpurzler Club.

 

Züchter wie Maik Löffler, Gerhard Beyer, Detlef und Birgitt Mehlicke, Werner Fürste, Franz Müller, Wolfgang Lukas, Fred Löffler, Udo Löhnert, Heiko Mager, Lutz Krüger und Frank Schulze konnten die immer noch flugtüchtigen Lausitzer Purzler auf beiden Ebenen weiter voran bringen oder man könnte auch sagen…… wieder aufblühen lassen?

 

Diesen Züchtern ist es zu verdanken, dass die Lausitzer Purzler wiederauferstanden „das heißt“ wieder bekannter geworden sind. Schriftliches gibt es hier nachzulesen:

 

Schade ist eh, dass so manches Geheimnis untergeht……. mit ins Grab genommen wird. Wissen, Wissen viel, leider Wissen niederschreiben nur sehr, sehr wenige. Ich persönlich kenne Züchter, die schon mindestens 50 Jahre Kunstflugtauben halten, züchten und fliegen.

Haben Erfolge ohne Ende, haben Wissen und Erfahrungen ohne Ende, aber schriftliches Nein, sie sagen, nein das kann ich nicht?

 

Schade eigentlich!

 

Hat man nicht den Mut Zuchtfreunde zu kontaktieren …..egal ob PC oder Telefonmäßig um diese oder jene Rasse flugtechnisch begutachten zu können, hat man bei Flugkasten-Treffen die Chance… Tauben im Flug zu sehen.   

   

Seit „ungefähr“ 1964 kann man Tauben nicht nur am Heimatschlag, nein auch auf dem Flugkasten bestaunen.

 

Fast alle Flugrassen kann man nach behutsamer Eingewöhnung, überall (Acker, Wiese, Sportplatz usw.) auf dem Flugkasten fliegen lassen. Ein Flugkasten kann auch jedes Aussehen und Größe haben. Ob Apfelsinenkiste, Hundetransportkorb oder Kaninchenkäfig. Sogar vom Boden aus, aus einem  Ausstellungskäfig heraus konnte man schon Flugtauben starten und fliegen sehen.

                                                                                                                                                                                                                                     

 

Zurück zum Lausitzer Purzler 

                                                                                                                                                                                                    

Ich persönlich habe diese wunderschöne Rasse in Blaubeuren nahe Ulm bei einer Deutschen Internationalen Flugkasten-Meisterschaft 2006 zum ersten Mal fliegen und punkten gesehen. Damals starteten gleich drei Flugteilnehmer in der Klasse Purzler mit Lausitzer Purzler. Auffällig hauptsächlich das Farbenspiel dieser fluggewandten Tümmler.

 

Nicolas Girard aus Frankreich, Michael Schmid und Peter L. flogen Lausitzer Purzler. Steht in der Ergebnisliste *0* Punkte heißt das noch lange nicht, dass der Flugstich nicht gepurzelt hat. Denn springen die Flugtauben nicht innerhalb der Höchstflugzeit von 60 Minuten in den Flugkasten ein, verlieren die Tauben all ihre erpurzelten Punkte, somit gleich Null.                                                                                                                                                                                                      

 

Es kommt auch mal vor, dass sich ein ganzer Stich auf ein Haus absetzt, dem eigenen Zuhause ähnlich sieht, aber die Tauben merken erst zu spät, dass sie gar nicht zuhause sind. Oder aber, der Stich wird von einem Greifvogel angegriffen und wird weit vom eigentlichen Fluggelände der Veranstaltung abgedrängt. Also ihr seht, es gibt einige Gründe um mal mit 0 Punkten nach Hause zu kommen.   

 

 

Blaubeuren 2006

Purzler – Klasse

 

Rang,Name,Rasse,Datum,Flugzeit,Punkte,Abzug,Endresultat

1 Siebert Jürgen Broder 06.07.2006 5 80 0 80

2 Deubelli Reinhold Siebenbürger 08.07.2006 22 47 0 47

3 L. Peter Lausitzer Purzler 07.07.2006 9 38 0 38

4 Pils Erwin ÖKV Broder 05.08.2006 6 36 0 36

5 Tisserant Jean Louis F Culbutant 05.08.2006 9 # # 16

6 Schmidt Michael DFC-10 Lausitzer Purzler 05.08.2006 30 # # 5

7 Girand F Pu Lausitzer Purzler 05.08.2006 18 # # 0

8 Schmidt L. F Culbutant 05.08.2006 30 # # 0

8 Schmidt Pascal F Culbutant 05.08.2006 30 # # 0

 

 

Schon 2006 stand mein Entschluss fest, diese schöne Rasse auch irgendwann einmal auszuprobieren. Des Weiteren habe ich damals bei diesem FK-Treffen auch so für mich gedacht, die Rasse Bakina könnte mich auch irgendwann mal begeistern. Auch diese schöne Rasse, die damals der Flugkasten begeisterte Ottmar Halup aus Thüringen flog, habe ich inzwischen schon mal ausprobiert.

 

Die Lausitzer von Peter L. hatten 2006 in 9 Minuten 38 Punkten erpurzelt. 2010 dann schon in 10 Minuten 137 Punkte. Da ich Anfang des Jahres 2012 eine Einladung vom 1. Vorsitzenden des VDT  Harald Köhnemann erhielt in Annaberg-Buchholz ein Referat zu halten, stand recht schnell  mein Entschluss fest, den Besuchern des Meetings ganz besondere Tauben zu präsentieren…………… sprich auf dem Flugkasten vorzufliegen.  

 

Denn was liegt näher als den VDT Besuchern eine sogenannte Zwierasse (Zweinutzungsrasse) wie es bei den Hühnern so schön heißt, vor zu fliegen. Bei den Hühnern: Fleisch und Eier, bei den Lausitzern: Flug und Ausstellung

 

Meine ersten Lausitzer Purzler habe ich dann am 31.03.2012 von Peter L. a. S. a. L. erhalten.

9 Stück an der Zahl, zu kleinem Preis. Recht zügig  hatten sie sich verpaart und ich konnte recht schnell einige Junge beringen. Gleich von Anfang an flog ich die Jungen Lausitzer auf dem Flugkasten ein.

 

 

Und da ich immer wieder die Homepage des Lausitzer Elsterpurzler Club`s durchstöberte, nahm ich Kontakt zum 1. Vorstand Tierarzt Maik Löffler auf.

 

Gleich zu Beginn der Mails teilte ich Maik Löffler mit, dass mein Augenmerk auf Flugtauben liegt mit den dazugehörigen Purzeleigenschaften. Bevor ich nun zu Maik Löffler komme, möchte ich noch von einen tollem Flug von Lausitzern Purzlern den ich gesehen habe hier erzählen.

Und zwar habe ich auf Einladung von Musa Celik Ilzach/ Frankreich am ersten FK Treffens des Jahres 2012 in Ungersheim/ Frankreich teilgenommen.

 

Ich selber flog damals ein Stich Andijan Klatschtümmler und ein Stich Takla Klatschtümmler.

Teilgenommen hat damals auch Walter Mollenkopf aus Pfullingen. Walter von Beruf Schäfer mit ca. 500 Mutterschafen. Sehr oft ist er auf Wanderschaft mit seinen Tieren und dennoch hat er als Ausgleich zu seinen langen Arbeitszeiten und auch schweren Arbeit, den Kunstflugtaubensport gewählt. Walter mittlerweile ein Spezialist was Purzler angeht.

 

Bis zur Europäischen Spitze aufgestiegen, allen voran mit der Rasse Broder Purzler. Trotz mittlerweile schon vieler, super Erfolge, Walter Mollenkopf  immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen was die Flugtaubenrassen angeht.

 

 

Ich vermute, dass auch bei Walter, die ansprechende Farbe und die Purzeleigenschaften der Lausitzer Purzler fasziniert hat. Mit nur einem Zuchtpaar, das von Frank Gessner stammte, ging`s am Fuße der Rauen Alb in die Zucht. Da die Lausitzer Puzler recht zuchtfreudig waren und heute noch sind, flogen bei Walter alsbald 4-5 junge Himmelsakrobaten auf dem Flugkasten.

 

 

Walter Mollenkopf`s Lausitzer Purzler, das war es erst Anfang Juni, also recht früh im Flugjahr für junge Tauben, hatten am Ende insgesamt 88 Punkte auf dem Flugbericht.

 

Erwähnen möchte ich noch zu diesem Flug, die Flugleistung also Qualität, wenn man das für einen Flug überhaupt sagen kann.

 

Ein Stich, drei Lausitzer in der Farbe Rot. Schon beim Start/ Aufstieg eng, fast wie an einer Schnur aufgereiht. So einen ansprechenden, sehenswerten Flug von Purzeltauben habe ich vorher selten…. eigentlich nie gesehen. Einzelüberschläge brachten die Punkte, was sie aber auch zeigten, das Zuchtziel und zwar die Doppelüberschläge. Es waren Doppelüberschläge vom Feinsten, einfach herrlich an zuschauen. Das heißt die Purzelfrequenz relativ langsam, sodass man recht gut den Doppellooping nachvollziehen konnte. Für mich ein Bilderbuchflug vom Feinsten.

 

Der eine oder andere Flugteilnehmer sagt jetzt 88 Punkte ist ja nicht viel, aber……. wenn man den Flug gesehen hat und seine Erwartungsstellung nicht allzu hoch ansetzt vielleicht doch meiner Meinung ist, Lausitzer Purzler ein Muss.

 

 

Ich persönlich möchte hier mal etwas einstreuen. Punkte für einen Flug von einem Wertungsrichter zu bekommen ist wichtig. Wichtiger ist aber, dass der Flug….Flugdauer

……Flugstil……Qualität……all….das was wir uns alle von einer bestimmten Rasse wünschen; halten, erhalten und vielleicht um nur ein ganz kleines Quäntchen zu verbessern.

Mit Verbessern meine ich aber nicht so wie z.B. bei der Rasse Takla anstatt 300 Punkte in 5 Jahren 1000 Punkte oder 1500 Punkte zu erhalten. Nein, das was eine bestimmte Rasse an Flugeigenschaften Gen mäßig drin hat, den eigentlichen Ursprung……. in all ihrer Pracht  zu zeigen und zu fördern. Auch ihre Urinstinkte!

 

Dazu gehört auch mal im Flug…… Flügel stellen, Flügel klatschen, segeln bis hin zum Schwanzreiten, mal ganz hoch droben fast im Himmel zu fliegen oder das krasse Gegenteil, wie Felsentauben nah über der Grasnarbe jeden Stein oder Grashalm zu überfliegen fast streifen so nah, so sollte man den Tauben einen gewissen Spielraum zugestehen, bei fast allen Rassen?...?...?

 

Von vielen Flugtaubenzüchtern verpönt, aber wer durch die Natur mit offenen Augen geht und beobachtet/ schaut, kann all diese Flugfiguren bei vielen anderen Vögeln auch beobachten. Allen voran, bei den Raben und Krähen. Diese Spezies ist gerade ein Paradebeispiel für den Kunstflug.

 

 

Nun weiter mit Tierarzt Maik Löffler

Wie gesagt hatte ich Kontakt mit Maik Löffler aufgenommen. Alsbald hatte ich eine Zusage……. Lausitzer Purzler zu bekommen aus Mitwitz, quasi aus einer der Wiegen dieser Purzler.

Laut Google Maps liegt Mitwitz genau auf der Route Anaberg-Buchholz und Forst/ Baden. Fast mittig sogar. Da das VDT-Meeting Anfang August anstand machte ich mit Maik Löffler einen Termin aus. Sonntags nach dem Meeting war auf der Heimreise ein Halt geplant und zwar in Mitwitz. Freundlich wurde ich empfangen und ich durfte die Tierarztpraxis in Augenschein nehmen.

 

Was am stärksten ins Auge fiel, ein Zimmer besser gesagt ganze Wände voller Bänder aus vergangenen und aber…auch recht zeitnahen Ausstellungen. Siegerbänder in allen Farben. Ich glaube es gibt kein Band das Maik Löffler nicht schon in seinem Züchterleben gewonnen hat. Weit über 40 Deutsche Meistertitel, Ü-20-mal Bayerischer Meister, Europameister in Nitra 2009 auf Lausitzer Purzler schwarzgeelstert, Blaues Band von Hannover 2001,2007, 2009, 2010, 2012, viele SV Meister, Siegerbänder usw.

 

Denn er züchtet ja nicht nur Lausitzer Purzler sondern auch noch Glanztauben, Thüringer Mondtauben und Montaubantauben. Bestimmt waren zu früheren Zeiten auch mal andere Rassen in seinen Schlägen beheimatet.

 

Seine Taubenschläge, die auf seinem Grundstück bei der Praxis sind, durfte ich auch begutachten. Bis man bei den Tauben ankommt geht man unter so einigen Bäumen durch. Beim durchlaufen dachte ich so für mich, wenn er Tauben im Freiflug hält, Ideales Territorium für Greifvögel.

 

Maik konnte mich beruhigen, denn seine Tauben sind Kampferprobt in Sachen Greifvögel. In einem naturnahen in Takt gehaltenen Baum-Strauch Refugium melden lautstark die Singvögel, wenn die Krallenliga  unterwegs ist. Somit hat er wahrscheinlich weniger Verluste übers Jahr durch……… wie vielleicht andere Züchter.

 

Bei Maik Löffler konnte ich zu kleinem Preis eine Kiste voll Tauben, sprich Lausitzer Purzler mit auf die Heimreise nehmen. Zuhause angekommen durften die Neuerwerbungen ihren eigenen Schlag bewohnen. Nach einer gewissen Eingewöhnungsfase konnte ich nach und nach Junge daraus beringen und alsbald absetzen. Alle jungen Lausitzer nahm ich von Anfang an…….. auf den Flugkasten. Hat man darin etwas Übung, sitzt dies innerhalb von wenigen Tagen. Ab da durften die LP auch die Nachzucht von Peter L. gemeinsam fliegen und anschließend in den Flugkasten einspringen.

 

Zeitweise flogen bei mir mindestens ab 15 junge Lausitzer bis hin zu 25 Lausitzer in einem Schwarm. Ein herrliches Bild, das vergisst man nicht so schnell, selbst meine Nachbarn erfreuen sich noch heute daran. Herrlich bei etwas Sonnenschein, eve. leichter Wind… dieses Farbspiel und vor allem die Wendigkeit und Spritzigkeit die die Lausitzer noch an den Tag legen. Auf das was ich damals am meisten gespannt war………. ob sie auch noch purzeln.

 

Was man aber bedenken muss, im großen oder größeren Schwarm wird das purzeln meist nicht so oft gezeigt. Denn sie fliegen so schnell, da traut sich keine in der Luft einen kurzen Halt einzulegen um sich zu überschlagen. Das heißt für den Flugtaubenzüchter den Schwarm in kleinere Stiche einteilen und getrennt fliegen, vorausgesetzt man will sie ausselektieren?

Und dann kam das langersehnte Purzeln zum Vorschein. So war es dann auch bei meinen Neuerwerbungen.

 

Es hat einige Zeit gedauert bis sich die ersten Jungtiere gezeigt haben, dass sie Purzler sind. Da ich aber zu viele Rassen und Tauben hatte, habe ich das Stich fliegen in Dreiergruppen recht selten gemacht. Aber es hat sich gegen Ende des Jahres gezeigt, dass Tauben dabei sind, die schon im ersten Lebensjahr Leistung, sprich Über-und Doppelüberschläge und auch hochfliegen können…… oft gute Untere Höhe und ab und an etwas höher fliegen können. Alles in allem war und bin ich mit den Lausitzer Purzler mehr als zufrieden.

 

Was auch wichtig ist, was viele unter uns nicht sehen oder hören wollen: Tauben brauchen ihre Zeit um sich zu entwickeln. Man darf nicht glauben, dass Tauben wenn sie 4-5 Monate alt sind schon mit ihrer Entwicklung fertig sind. Mit großer Sicherheit gibt es Bestände oder Rassen die in diesem Alter fast fertig sind. Oft aber hat sich gezeigt, dass diese Tauben ein Jahr später nicht mehr zu gebrauchen sind.

 

Also das heißt. Trainieren………..anfangs täglich, die Vorbesitzer löchern, was für Futter gebt ihr und so wie schon angedeutet nur in Dreierstichen fliegen lassen. Nur so kann man eine Auslese treffen >aber erst im zweiten Jahr<. So viel Zeit muss man den jungen Athleten schon zugestehen.

 

Meine bisherigen Erfahrungen was das Fliegen angeht, ist mein einziger Kritikpunkt an dieser Rasse:

 

Und zwar die unterschiedliche Flug-Zeit, also wie lange sie fliegen, aber ich sollte mich mal zuerst an die Nase fassen, denn es kann auch an mir liegen und nicht an den Purzlern…  .  .  .

Die Flugmanöver, die Wendigkeit, die Spritzigkeit, mit all ihren Urinstinkten versehen, also fast Greifvogelsicher (fast) all die Flugfiguren die ich sehen will und vor allem kaum Verluste was die Krallenliga angeht, alles super, aber wie gesagt die Flugzeit momentan noch zu Unbeständig.

 

Von 3 Minuten bis 63 Minuten Flugzeit war bei meinen LausitzerPurzlern schon alles dabei.

 

Trainiere ich Flugtauben,  versuche ich das Futter immer gleichmäßig zu halten. Auch die Zusätze, Grit, Taubenkuchen, so wie Tee und gekeimter Weizen versuche ich wöchentlich gleich zu halten. Das Futter an sich, das bei meinen meisten Flugtauben aus zu 1/3 Weizen 1/3 Gerste und 1/3 gutes Mischfutter besteht……… bleibt immer gleich.

Hin und wieder gibt es auch Sämereien… nur da bin ich etwas vorsichtig mit der Menge.

 

 

Bild und Eigentümer Fredi Liebgott
Bild und Eigentümer Fredi Liebgott

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   Nachfolgend mein persönliches Fazit……

 

  • ·         Lausitzer Purzler sind farblich in der Luft ein Highlight.
  • ·         Züchten sehr gut.. zwei Eier, zwei Junge.
  • ·         Leicht einzufliegende Rasse.
  • ·         Fliegen auf dem Flugkasten und überhaupt sehr gerne.
  • ·         Sind futtermäßig genügsam.
  • ·         Zeigen in der Luft alles was sie zeigen sollen, als Purzler.
  • ·         Baden sehr gerne
  • ·         Sind absolut nicht krankheitsanfällig, sind sehr robust.
  • ·         Bringen die Krallenliga oftmals zur Weißglut.
  • ·         Brauchen mindestens ein Jahr bis sie die volle Leistung bringen.
  • ·         Sind für Anfänger geeignet.

 

Vielleicht versuchst auch du mal diese Rasse?

 

Fredi Liebgott

November 2013, nachbearbeitet Feb. 2016 

 

Hallo,

du hast eine Nachricht über deine Jimdo-Seite http://www.frediliebgott.de/lausitzer-purzler/ erhalten:
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Name: Rolf Richter

E-Mail: rolfrichter@home.nl

Nachricht: Hallo Fredi,
Diese sachliche Darstellung mit den gleichzeitig eigenen Erfahrungswerten über die "Lausitzer Purzler“ ist eine ausgezeichnete Hilfe für den erfahrenen Kunstflugtaubenliebhaber oder Rasseumsteiger sowie gleichzeitig auch sehr interessant für den beginnenden Neueinsteiger in die Kunstflugtaubenwelt. Der gleichzeitige Hinweis über die geschichtliche Vergangenheit dieser Rasse mit den nachlesbaren Detailangaben ist besonders von Vorteil für den/die Neueinsteiger, alles sehr gut und informativ durchdacht. Der Flugkastensport, wenn auch nicht jedermanns Sache, ist meiner Meinung nach, neben dem Reisetaubensport der ja für jeden Verein einen zentralen Verrechnungspunkt hat, innerhalb des gesamten Flugtaubensport' s die sich im Wettbewerb messen, wohl als einer der gerechtesten, z.B. was erzielte Punkte betrifft, zu bezeichnen. Selbstverständlich nur wenn der Wettbewerbsvergleich am gleichen Ort unter gleichen Bedingungen betr. Örtlichkeit, geologischen bzw. meteorologischen Voraussetzungen/ Bedingungen stattfindet und das ist ja in diesem Sport wohl auch die Regel.
Wünsche mir sehr gern weitere solche informativen Rassebeschreibungen mit ergänzenden Fotos um auch das Vorstellungsvermögen für den Anfänger möglichst zu aktivieren.